

Bild © SWR/Schweigert
In Stuttgart und Umgebung wurde Anfang des Jahres ein SWR-TATORT aus der Feder von Eva Zahn und Volker A. Zahn gedreht. In dem Krimidrama „Die Unsichtbare“ ermitteln die Kommissare Thorsten Lannert (Richie Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) im Milieu von Menschen ohne Papiere, unter Ausländern also, die ohne Aufenthaltsberechtigung in Deutschland leben. Rechtlos, schutzlos, der Willkür von Arbeitgebern oder Vermietern ausgesetzt, führen schätzungsweise bis zu 1, 5 Millionen Menschen ohne Papiere ein unauffälliges Leben in ständiger Angst vor Entdeckung, sie sind besonders gesetzestreu, sie gehen zumeist mehreren Jobs gleichzeitig nach, und sie sind auf ein Netzwerk aus Helfern angewiesen, Menschen, die sie entweder aus humanitären Gründen unterstützen - oder sie schamlos ausbeuten, weil die Chancen der Rechtlosen, sich zu wehren, gleich null sind. Taya ist so eine Frau, sie hat in Deutschland studiert, sie ist zweifache Mutter, sie schlägt sich tapfer durch – und liegt eines Tages ermordet in einer Grünanlage der Schwaben-Metropole. Für die beiden TATORT-Kommissare werden die Ermittlungen zu einem Trip in die Parallelwelt der Papierlosen, sie treffen Helfer und Ausbeuter, und sie müssen Gewissenskonflikte zwischen dienstlichen Vorgaben und menschlichem Verständnis aushalten. Die Suche nach dem Mörder entpuppt sich zudem als ein Wettlauf gegen die Zeit, Nadjas Kinder sind spurlos verschwunden und schweben womöglich in Lebensgefahr…
Unter der Regie von Johannes Griesen spielen neben Richy Müller und Felix Klare u. a. Karl Kranzkowski, Florian Bartholomäi, Anita Vulesica, Martin Brambach, Ulrich Gebauer und Michael Sideris. Voraussichtlicher Ausstrahlungstermin für „Die Unsichtbare“ ist der 14. November 2010.
Ein Interview mit Volker A. Zahn zum neuen „Tatort“ und den Problemen von Menschen ohne Papiere unter: http://www.swr.de/kultur/film/illegal-in-deutschland/-/id=3240/nid=3240/did=5936232/uhqo29/index.html
Unter der Regie von Johannes Griesen spielen neben Richy Müller und Felix Klare u. a. Karl Kranzkowski, Florian Bartholomäi, Anita Vulesica, Martin Brambach, Ulrich Gebauer und Michael Sideris. Voraussichtlicher Ausstrahlungstermin für „Die Unsichtbare“ ist der 14. November 2010.
Ein Interview mit Volker A. Zahn zum neuen „Tatort“ und den Problemen von Menschen ohne Papiere unter: http://www.swr.de/kultur/film/illegal-in-deutschland/-/id=3240/nid=3240/did=5936232/uhqo29/index.html


Bild © ZDF
Ab 6. August im Handel: "Best of Bella Block". Vier starke Filme der ZDF-Reihe auf DVD, darunter das von Eva und Volker A. Zahn geschriebene Kirchendrama "Mord unterm Kreuz" (Regie: Hans Steinbichler). Das Thema des Krimis ist hochaktuell: Es geht um die brutale Misshandlung von Kindern in katholischen Erziehungsheimen in den sechziger und siebziger Jahren. 6, 73 Millionen Menschen sahen den Film bei seiner Erstausstrahlung 2006, und auch die Kritiker waren begeistert. „Besseres als hier lässt sich aus der Institution deutscher Fernsehkrimi kaum machen“, befand der „Spiegel“, und in der Online-Ausgabe des Nachrichtenmagazins war zu lesen: „Das intelligente Filmskript des bewährten Duos Eva und Volker A. Zahn verpackt die Geschichte in einen klassischen Whodunit-Plot. Zusammen mit dem durchweg exzellenten Ensemble gelingt es dem eigenwilligen Regie-Talent Hans Steinbichler in seiner ersten Fernseharbeit daraus einen spannenden, düsteren Kriminalfilm zu machen.”
„Alles ist hochrangig an diesem Krimi“, befand „epd medien“: „Der Regisseur Hans Steinbichler, das versierte Autoren-Duo Eva und Volker A. Zahn, die Kamera von Bella Halben, Gast-Schauspieler wie Monica Bleibtreu und Sylvester Groth und im Mittelpunkt immer wieder Hannelore Hoger als Bella Block. Es war wohl ein kleines Experiment. Wie viel Kino verträgt das Fernsehen? Wie viel Kunstfilm verträgt der Krimi? Ein interessanter Balance-Akt, der sich manchmal bedenklich zu der einen oder anderen Seite neigte, um sich dann doch wieder ins Gleichgewicht zu begeben.“ Die TV-Kritikerin Barbara Sichtermann adelte den Film zu einem „Bravourstück“, und in „Blickpunkt:Film“ war zu lesen: „Ungewöhnlich an diesem Fernsehfilm ist vor allem die unversöhnliche Kirchenfeindlichkeit, die sich explizit gegen die Katholiken richtet. Bella Block ergeht sich mehrfach in einer derart geharnischten Klerikalkritik, dass dies mit kriminalistischer Strategie kaum noch zu rechtfertigen ist. Gleichzeitig muss sie selber aber auch viele Anfeindungen einstecken, so dass die Figur fast demontiert wird. Tatsächlich sind ihre Selbstgerechtigkeit und ihr Rigorismus diesmal stellenweise fast unerträglich. Andererseits ist ihre Moral der Fels in der Brandung. Die unstete Bildgestaltung von Bella Halben verdeutlicht den Zustand der Figuren: Die agile Kamera ist immer in Bewegung und fast schon sezierend nah an den Personen. Ungewöhnlich extreme Perspektiven etwa aus der Draufsicht sorgen wiederum für beobachtende Distanz, so dass die Geschichte von Eva und Volker A. Zahn (erst kürzlich mit einem ausgezeichneten Drehbuch für die erste „Duo“-Ausgabe mit Lisa Martinek) mitunter fast schon die Züge eines beobachtenden Experiments trägt.“
Zu bestellen unter: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B003LQTL0KDer
„Alles ist hochrangig an diesem Krimi“, befand „epd medien“: „Der Regisseur Hans Steinbichler, das versierte Autoren-Duo Eva und Volker A. Zahn, die Kamera von Bella Halben, Gast-Schauspieler wie Monica Bleibtreu und Sylvester Groth und im Mittelpunkt immer wieder Hannelore Hoger als Bella Block. Es war wohl ein kleines Experiment. Wie viel Kino verträgt das Fernsehen? Wie viel Kunstfilm verträgt der Krimi? Ein interessanter Balance-Akt, der sich manchmal bedenklich zu der einen oder anderen Seite neigte, um sich dann doch wieder ins Gleichgewicht zu begeben.“ Die TV-Kritikerin Barbara Sichtermann adelte den Film zu einem „Bravourstück“, und in „Blickpunkt:Film“ war zu lesen: „Ungewöhnlich an diesem Fernsehfilm ist vor allem die unversöhnliche Kirchenfeindlichkeit, die sich explizit gegen die Katholiken richtet. Bella Block ergeht sich mehrfach in einer derart geharnischten Klerikalkritik, dass dies mit kriminalistischer Strategie kaum noch zu rechtfertigen ist. Gleichzeitig muss sie selber aber auch viele Anfeindungen einstecken, so dass die Figur fast demontiert wird. Tatsächlich sind ihre Selbstgerechtigkeit und ihr Rigorismus diesmal stellenweise fast unerträglich. Andererseits ist ihre Moral der Fels in der Brandung. Die unstete Bildgestaltung von Bella Halben verdeutlicht den Zustand der Figuren: Die agile Kamera ist immer in Bewegung und fast schon sezierend nah an den Personen. Ungewöhnlich extreme Perspektiven etwa aus der Draufsicht sorgen wiederum für beobachtende Distanz, so dass die Geschichte von Eva und Volker A. Zahn (erst kürzlich mit einem ausgezeichneten Drehbuch für die erste „Duo“-Ausgabe mit Lisa Martinek) mitunter fast schon die Züge eines beobachtenden Experiments trägt.“
Zu bestellen unter: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B003LQTL0KDer


Der von Eva Zahn und Volker A. Zahn geschriebene ARD-Film „Ihr könnt euch niemals sicher sein“, für den die Autoren u. a. mit einem Adolf Grimme-Preis sowie dem Fernsehpreis der Gewerkschaft ver.di ausgezeichnet wurden (siehe ältere Meldungen), ist jetzt endlich auch als DVD im Handel erhältlich. Der Film erscheint in der neu gegründeten Reihe „AUSGEZEICHNET - Die Gewinner-FilmEdition“ von Edel Germany (Trailer unter: http://www.youtube.com/watch?v=ZwDlxLtFIUE) und kostet rund zehn Euro.
Übrigens: Das Drehbuch zum Film steht unter „Leseproben“ als pdf-Dokument zum Download bereit.
Übrigens: Das Drehbuch zum Film steht unter „Leseproben“ als pdf-Dokument zum Download bereit.


Bild © WDR
Beim internationalen TV-Festival von Bar in Montenegro wurde das von Eva Zahn und Volker A. Zahn geschriebene und bereits mehrfach ausgezeichnete ARD-Drama „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ noch einmal mit zwei Hauptpreisen bedacht: Hauptdarsteller Ludwig Trepte (links, mit Leonard Lansink) gewann den „Best Actor-Award“ für seine außergewöhnliche Darstellung eines unter Amok-Verdacht stehenden Jugendlichen.
In der Wettbewerbs-Kategorie „TV Drama“ wurde die Cologne Film-Produktion zudem mit einer „Bronze Olive“ gewürdigt: „For a well balanced narrative about many challenges teenagers face today in Germany, but also elsewhere in the developed world particularly when confronted with distrust and lack of understanding from parents and school education authorities.“
Mehr Infos zum Festival unter: http://www.tvfestbar.com
In der Wettbewerbs-Kategorie „TV Drama“ wurde die Cologne Film-Produktion zudem mit einer „Bronze Olive“ gewürdigt: „For a well balanced narrative about many challenges teenagers face today in Germany, but also elsewhere in the developed world particularly when confronted with distrust and lack of understanding from parents and school education authorities.“
Mehr Infos zum Festival unter: http://www.tvfestbar.com


Bild © Christoph Meinschäfer/Arnsberg
Bereits zum zweiten Mal nach 2001 fand am 25. Oktober die Verleihung des ver.di-Fernsehpreises in der Medienstadt Leipzig statt. In Anwesenheit des ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske und der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Sabine von Schorlemer, wurden Eva Zahn und Volker A. Zahn für ihr Drehbuch zu dem Amok-Drama „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ ausgezeichnet. Den Preis in der Kategorie „Regie“ erhielt Hermine Hundgeburth für ihre Inszenierung des rheinischen Nachkriegs-Epos „Teufelsbraten“.
Der ver.di-Fernsehpreis wird jährlich an ein Fernseh- oder Dokumentarspiel jeweils in den Sparten Drehbuch und Regie vergeben. Die ausgezeichneten Filme sollen unter Wahrung künstlerischer Gesichtspunkte zeitkritische, gesellschaftspolitische oder historische Stoffe behandeln, welche geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen, die Urteilsfähigkeit in gesellschaftlichen Fragen zu erhöhen und die Bereitschaft zum politischen Engagement für Freiheit und Demokratie anzuregen, wie es in der Satzung heißt. Der ver.di-Fernsehpreis ist der Nachfolgepreis des am 18. April 1964 in Hamburg gestifteten Fernsehpreises der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft.
Der ver.di-Fernsehpreis wird jährlich an ein Fernseh- oder Dokumentarspiel jeweils in den Sparten Drehbuch und Regie vergeben. Die ausgezeichneten Filme sollen unter Wahrung künstlerischer Gesichtspunkte zeitkritische, gesellschaftspolitische oder historische Stoffe behandeln, welche geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen, die Urteilsfähigkeit in gesellschaftlichen Fragen zu erhöhen und die Bereitschaft zum politischen Engagement für Freiheit und Demokratie anzuregen, wie es in der Satzung heißt. Der ver.di-Fernsehpreis ist der Nachfolgepreis des am 18. April 1964 in Hamburg gestifteten Fernsehpreises der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft.


