Zwei weitere Preise für „Ihr könnt euch niemals sicher sein“
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Bild © WDR
Beim internationalen TV-Festival von Bar in Montenegro wurde das von Eva Zahn und Volker A. Zahn geschriebene und bereits mehrfach ausgezeichnete ARD-Drama „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ noch einmal mit zwei Hauptpreisen bedacht: Hauptdarsteller Ludwig Trepte (links, mit Leonard Lansink) gewann den „Best Actor-Award“ für seine außergewöhnliche  Darstellung eines unter Amok-Verdacht stehenden Jugendlichen.
In der Wettbewerbs-Kategorie „TV Drama“ wurde die Cologne Film-Produktion zudem mit einer „Bronze Olive“ gewürdigt: „For a well balanced narrative about many challenges teenagers face today in Germany, but also elsewhere in the developed world particularly when confronted with distrust and lack of understanding from parents and school education authorities.“
Mehr Infos zum Festival unter: http://www.tvfestbar.com

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# Meldung von 12:20 02.11.2009 
ver.di-Fernsehpreis 2009: Feierliche Verleihung in Leipzig
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Bild © Christoph Meinschäfer/Arnsberg
Bereits zum zweiten Mal nach 2001 fand am 25. Oktober die Verleihung des ver.di-Fernsehpreises in der Medienstadt Leipzig statt. In Anwesenheit des ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske und der sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Prof. Sabine von Schorlemer, wurden Eva Zahn und Volker A. Zahn für ihr Drehbuch zu dem Amok-Drama „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ ausgezeichnet. Den Preis in der Kategorie „Regie“ erhielt Hermine Hundgeburth für ihre Inszenierung des rheinischen Nachkriegs-Epos „Teufelsbraten“.
Der ver.di-Fernsehpreis wird jährlich an ein Fernseh- oder Dokumentarspiel jeweils in den Sparten Drehbuch und Regie vergeben. Die ausgezeichneten Filme sollen unter Wahrung künstlerischer Gesichtspunkte zeitkritische, gesellschaftspolitische oder historische Stoffe behandeln, welche geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen, die Urteilsfähigkeit in gesellschaftlichen Fragen zu erhöhen und die Bereitschaft zum politischen Engagement für Freiheit und Demokratie anzuregen, wie es in der Satzung heißt. Der ver.di-Fernsehpreis ist der Nachfolgepreis des am 18. April 1964 in Hamburg gestifteten Fernsehpreises der Deutschen Angestellten-Gewerkschaft.

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# Meldung von 11:19 27.10.2009 
Starke Quote für „Ein starkes Team - Das große Fressen“
Ein starkes Team
Bild © ZDF
Top-Quote für den Samstagskrimi von Eva Zahn und Volker A. Zahn: Mit 6,82 Millionen Zuschauern erreichte die Episode „Das große Fressen“ aus der Krimireihe „Ein starkes Team“ die größte Reichweite seit Bestehen des Formats. Auch beim jungen Publikum fand das Familiendrama hohen Zuspruch: 1, 38 Millionen Zuseher zwischen 14 und 49 Jahren bescherten dem Zweiten einen ungewohnt hohen Marktanteil von 11, 8 Prozent in der so genannten werberelevanten Zielgruppe.
Regisseur René Heisig inszenierte, an der Seite von Maja Maranow (Verena Berthold) und Florian Martens (Otto Garber) spielten in den hochkarätig besetzten Episodenhauptrollen unter anderen Friedrich von Thun, Andreas Pietschmann, Marie-Luise Stahl, Max Urlacher und Jenny Schily.
„Unprätentiöse, aber konzentrierte Krimi-Unterhaltung“, urteilt das Branchen-Magazin „Blickpunkt:Film“ und resümiert: „Andernorts kommt Gesellschaftskritik in der Regel bei weitem nicht derart leichtfüßig daher.“

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# Meldung von 11:40 05.05.2009 
Weitere Auszeichnungen für „Ihr könnt euch niemals sicher sein“
Ludwig Trepte
Bild © Agentur Christel Vonk
Der Preissegen geht weiter: Nach dem Adolf-Grimme-Preis, der Eva Zahn und Volker A. Zahn Anfang April in Marl überreicht wurde, erhalten die beiden Autoren für ihr Buch zum Amok-Drama „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ nun auch den diesjährigen Fernsehpreis der Gewerkschaft ver.di. Die Preisverleihung findet am 24. Oktober in Leipzig statt.
Die Dienstleistungs-Gewerkschaft prämiert Drehbuch und Regie von zwei Fernsehfilmen, „die unter Wahrung künstlerischer Gesichtspunkte zeitkritische, gesellschaftspolitische oder historische Stoffe behandeln, welche geeignet sind, die politische Bildung zu vertiefen, die Urteilsfähigkeit in gesellschaftlichen Fragen zu erhöhen und die Bereitschaft zum politischen Engagement für Freiheit und Demokratie anzuregen“.
Auch in Österreich wurde der Film von Eva Zahn und Volker A. Zahn jetzt ausgezeichnet: Bei einer prunkvollen Verleihung in der Wiener Hofburg nahmen die Autoren gemeinsam mit Regisseurin Nicole Weegmann und Schauspielerin Jenny Schily die ROMY für den „besten TV-Film des Jahres“ in Empfang. Der bedeutendste österreichische Fernsehpreis wird von der Zeitung „Kurier“ vergeben, zu den diesjährigen Preisträgern zählten u. a. Götz George, Monica Bleibtreu, Stefan Raab und das Team von „Switch Reloaded“.
Beim „International TV Film and Fiction Festival“ in Valladolid, dem bedeutendsten spanischen Wettbewerb dieser Art, wurde die WDR-Produktion Ende Juni mit dem Kritikerpreis ausgezeichnet, und beim 5. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen, wo der Film in der Kategorie „Lichtblicke“ an den Start ging, gewann „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ den begehrten Publikumspreis.
Einziger Wermutstropfen: Bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises konnte sich „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ leider nicht gegen die Teamworx-Produktion „Mogadishu“ durchsetzen. Auf dem Foto links: Hauptdarsteller Ludwig Trepte

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# Meldung von 13:21 09.04.2009 
Adolf-Grimme-Preis 2009 für Eva Zahn und Volker A. Zahn
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Bild © Claudia Jaquet/Grimme-Institut
Für das Drehbuch des ARD-Dramas „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ wird Eva Zahn und Volker A. Zahn der Adolf-Grimme-Preis 2009 verliehen. Die Jury begründete ihre Entscheidung mit folgenden Worten:
„Selbst Neuropathologen können niemandem in den Kopf schauen, obwohl sie Hirne in hauchdünne Scheiben zerlegen. Psychologen kommen auch nicht weiter. Warum wird der eine zum Amokläufer und der andere zum gefeierten Dichter der Unverstandenen? Zufall, Verdienst oder Ironie des Schicksals? Besonders an den Schulen scheint die Lage derer, die in Zukunft Staat machen sollen, prekär wie nie. Ob sie ihre Schüler vor allem als Restrisiko oder als Chance Mensch sehen, kommt ganz auf den Standpunkt an. Für Lehrer, Kollegien und Schulleitungen – so könnte man nach diversen Schulmassakern meinen – ist die Frage nach der Berechenbarkeit ihrer Schüler zur Überlebensfrage geworden, Risikoabschätzung zur Grundlage des Fachunterrichts.
Das Ich, ein letzthin Unverfügbares in jeglicher Hinsicht: Dies bewegt „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ auf ebenso großartige wie großherzige Art und Weise. Der Film handelt von den Leiden des schwierigen Schülers Oliver. Neu am Gymnasium, drückt er seine Mordswut auf die verhasste Deutschlehrerin mit gereimten Hiphop-Versen aus. Möglicherweise ist Oliver brandgefährlich; möglicherweise ist er lediglich poetisch hochbegabt und leidet unter den altersüblichen Pubertätserscheinungen. Als er einen Zettel scheinbar eindeutigen Inhalts verliert, dreht seine Lehrerin durch. Nach einer Hausdurchsuchung wird Oliver in die Jugendpsychiatrie eingeliefert. Erlebte Willkür und eigene Ohnmacht scheinen ihn in die Rolle des Amokläufers geradezu unwiderstehlich zu drängen.
Das Buch von Eva Zahn und Volker A. Zahn unterläuft äußerst geschickt, konsequent und mit unverbrüchlicher Sympathie zu ihrer Hauptfigur die Erwartungen des Zuschauers, ohne das Thema Amok und seine Mechanismen zu verharmlosen. Doch nicht etwa der Schüler läuft hier Amok, sondern seine Umgebung, die ihn mit kopfloser Angst vorsorglich kriminalisiert. Einzig die Psychiaterin hält den Jugendlichen nicht für geisteskrank, sondern für ganz normal. Und Oliver erweist sich, wenn auch verzweifelt, als stabilster Charakter in einer Panikwelt.
Der Film nötigt zum genauen Hinsehen. Die Inszenierung von Nicole Weegmann wirbt um Verständnis, aber heischt nicht darum. Beeindruckend getragen durch seinen Hauptdarsteller Ludwig Trepte, vermittelt der Film Haltung, vermeidet aber Herablassung gegenüber denen, die sich um Haltung bemühen und dabei falsche Entscheidungen treffen. „Ihr könnt euch niemals sicher sein“ wagt einen heiklen Balanceakt bei einem schwierigen Thema – und gewinnt ihm souverän festen Boden unter den Füßen ab.“
Die Preisverleihung fand am 3. April im Theater der Stadt Marl statt. Auf dem Foto links: Die Preisträger Eva Zahn und Volker A. Zahn, Regisseurin Nicole Weegmann, Moderatorin Barbara Schöneberger und Hauptdarsteller Ludwig Trepte.

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# Meldung von 13:02 28.01.2009